Eröffnung DuftBar

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Der Schriftsteller Tim Krohn und Parfumeur und Aromakünstler Andreas Wilhelm anlässlich der Vernissage der DuftBar
vom 26. Mai im Hotel La Couronne in Solothurn.
 

Die Duftbar ist ein Popup Store für Geschichten: Der Schriftsteller Tim Krohn schreibt vom 26. Mai bis 2. Juni in
der La Couronne Bar in der Solothurner Altstadt Geschichten zu Düften.
 

Im Rahmen der Solothurner Literaturtage schlägt eine DuftBar Brücken zwischen der Welt der Bücher und derjenigen
der Düfte. Den Besucherinnen und Besuchern tut sich eine neue Welt auf.
 

Die DuftBar, die im Rahmen der Solothurner Literaturtage eine Schnittstelle zwischen Buchdeckeln und Flacons bildet,
zeigt, dass beide Themen die Sinne berühren.

Wenn Düfte erzählen: «DuftBar» in Solothurn

Im Rahmen der Solothurner Literaturtage schlägt eine DuftBar Brücken zwischen der Welt der Bücher und derjenigen der Düfte. Den Besucherinnen und Besuchern tut sich eine neue Welt auf.

Denkt man an Literatur, stellt man sich den staubigen Geruch einer Bibliothek vor. Denkt man an Parfüm, gehen einem Erinnerungen durch den Kopf. Die DuftBar, die im Rahmen der Solothurner Literaturtage eine Schnittstelle zwischen Buchdeckeln und Flacons bildet, zeigt, dass beide Themen die Sinne berühren. Manchmal sogar die gleichen. Nicht von ungefähr existiert deshalb der Begriff der Duftbibliothek. Ein kleineres Exemplar für solch ein Kompendium der Rohstoffe und Essenzen lädt an der DuftBar zum Schnuppern ein, zum in Erinnerungen schwelgen, zum träumen, zum sich in einen Geruch verlieben oder ihn lieber gleich wieder vergessen.

«Ich habe ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Düften. Ich habe eine superempfindliche Nase, Parfums sind mir fast immer viel zu penetrant, und die Menschen dahinter erscheinen mir wie maskiert. Was ich liebe, ist der Geruch nach einem Sommergewitter, Märkte im Süden und wenn der Wind vom Meer her weht», sagt Tim Krohn. Dennoch lässt sich der deutsche Schriftsteller, in Glarus aufgewachsen und mit Wohnsitz im Val Müstair, auf ein Experiment ein, das in der Schweizer Kunstwelt wohl einmalig ist: Er schreibt über Düfte, von Düften, für Düfte. Bringt ihm eine Besucherin ihr Parfüm mit, schnuppert er, lässt sich inspirieren, und – schreibt. Die Besucherin erhält den Text als Andenken.

Wie sehr Düfte Menschen faszinieren, weiss man in der Schweiz spätestens seit dem Herbst 2017, als das Aargauer Schloss Wildegg für sechs Tage zu einer Wunderwelt der Gerüche wurde. Parfümeurinnen und Duft-Spezialisten hatten im Rahmen eines «Festivals der Düfte» die altehrwürdige Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner neu interpretiert. Mehr als 6000 Besucherinnen und Besucher kamen, schnupperten – und waren fasziniert.

Diese Faszination möchte die DuftBar im Rahmen der Literaturtage wieder aufleben lassen. Es gibt vieles zu entdecken: Man darf den Schriftsteller Tim Krohn mit einem Parfüm überraschen, ihm beim Schreiben über die Schulter gucken, in seinem Schreibatelier selber versuchen, unsagbare Düfte in Worte zu fassen, aber auch Fachleuten und Forscherinnen beim Dialog zum wohl emotionalsten unserer Sinne zuhören. Auch für Kinder (ab sechs Jahren) gibt es ein spezielles Programm. Nach Hause gehen dann alle nicht nur klüger, sondern auch glücklicher. Lassen Sie sich inspirieren und verführen.

Medienmitteilung: Die Duftkreationen verführten das Publikum

Die Duftkreationen auf Schloss Wildegg verführten das Publikum
Die Premiere des «Festival der Düfte» auf Schloss Wildegg war ein grosser Erfolg.

Vom 17. bis 22. Oktober 2017 fand auf Schloss Wildegg schweizweit erstmalig das «Festival der Düfte» statt. International bekannte Parfumeure und Duftexpertinnen nahmen die Spuren der jahrhundertealten Geschichte des Schlosses auf und kreierten völlig neue Raumwelten. Das Resultat führte das Publikum über eine vergnügliche Reise „der Nase nach“ in 15 Räume vom tiefen Keller über die Bel-Etage bis hoch in den Dachstock. Insgesamt verzeichnete das Festival 6282 Eintritte. Alle Führungen, die speziellen Duft-Ateliers bis hin zu den Weihrauch-Performances waren in Kürze ausgebucht. Exquisite Weinseminare rundeten das Festival ab.

Seit über einem Jahr arbeitete der Verein SCENT mit fünf «Nasen» und drei Kreativteams daran, die historischen Räume im Schloss Wildegg auf innovative Weise olfaktorisch zu bespielen. Ob «beduftete» und inszenierte Schlossräume beim Publikum ankommen würden, wusste man im Vorfeld nicht. Es war somit tatsächlich eine schweizweite Première. Aber das Experiment hat sich gelohnt: Das Publikum entdeckte eine neue Welt mit «offenen Nasen». Die künstlerischen Inszenierungen mit Licht und ausgesuchten Requisiten verzauberten und überraschten die Besucherinnen und Besucher immer wieder aufs Neue. Stellvertretend meinte Marco Müller, 42: «Es hat mich überrascht, dass diese feine Duftkompositionen neue Welten eröffnen können. Ich habe auch viel über das Handwerk des Parfumeurs gelernt.»

So ziehen dann auch die Initianten vom Verein SCENT, Angela Wettstein, Rudolf Velhagen und Sebastian Fischenich eine positive Bilanz: «Das Publikum hat die Idee auf Anhieb verstanden. Die Besuchenden waren begeistert und tauchten vorbehaltlos in die faszinierende Welt der Düfte und Aromen ein.» Und auch für den Kooperationspartner und Gastgeber, das Museum Aargau, ist die Rechnung mit der Festivalpremiere aufgegangen: «Es ist erklärtes Ziel von MUSEUM AARGAU, neue Wege zu beschreiten und auch einmal ein Experiment zu wagen. Mit dem Festival der Düfte ist dies absolut gelungen», sagt Marco Castellaneta, Direktor MUSEUM AARGAU.

Folgende Originalquotes der veranstaltenden Kooperationspartner können frei verwendet werden:

SCENT-FESTIVAL:
«Das Publikum hat die Idee auf Anhieb verstanden. Die Besuchenden waren begeistert und tauchten vorbehaltlos in die faszinierende Welt der Düfte und Aromen ein», sagen die SCENT Verantwortlichen Angela Wettstein, Rudolf Velhagen und Sebastian Fischenich.

MUSEUM AARGAU:
«Es ist erklärtes Ziel von MUSEUM AARGAU, neue Wege zu beschreiten und auch Experimente zu wagen. Mit dem Festival der Düfte ist dies absolut gelungen», sagt Marco Castellaneta, Direktor MUSEUM AARGAU.

Das «Festival der Düfte» ist eine Kooperation zwischen dem Verein SCENT und dem MUSEUM AARGAU.
 
Kontakt
Bettina Uhlmann, Kommunikation Scent – Festival der Düfte
T 044 310 24 35, uhlmann@scent-festival.ch

Rahel van Oostrum, Marketing & Kommunikation Museum Aargau
T 062 887 12 10, rahel.vanoostrum@ag.ch
 
 
-> weiter zur Medienmitteilung als PDF, Bildmaterial zum Download sowie ein ersten Auszug aus dem Medienspiegel.
 
 
Bild
Legende: „Die Top-Parfumeure auf Wildegg, von links nach rechts: Ralf Schwieger, Christophe Laudamiel, Laurence Fanuel, Bibi Bigler und Jean-Claude Richard“
Copyright: Museum Aargau, Scent-Festival

Unsere Parfumeure an der Eröffnung

vlnr: Ralf Schwieger, Christophe Laudamiel, Laurence Fanuel, Bibi Bigler, Jean-Claude Richard

Ralf Schwieger
Ralf Schwieger ist Masterparfumeur, stammt aus Bielefeld und lebt in New York.
Nach seinem Chemiestudium absolvierte er die Parfumerieschule von Givaudan-Roure
in Grasse und begann für Givaudan in Paris und New York zu arbeiten. Seit 2008
kreiert er für den französischen Aromen- und Duftstoffhersteller Mane in New York.
Zu seinen Kreationen gehören Eau des Merveilles von Hermès, Lipstick Rose von Editions
de Parfums und Iris Nazarena von Aedes de Venustas.

Christophe Laudamiel
Christophe Laudamiel ist Masterparfumeur. Er wurde im französischen Clermont-Ferrand geboren und lebt in
New York und Berlin. Nach seinem Chemiestudium absolvierte er die Procter&Gamble Creative Perfumery School
in Newcastle-upon-Tyne. 2010 gründete er seine eigene Parfumfirma DreamAir mit dem Spezialgebiet von Scent
Sculptures für Räume und Orte. Zu seinen Kreationen gehören Polo Blue von Ralph Lauren, Fierce von
Abercrombie & Fitch und Amber Absolute von Tom Ford.

Laurence Fanuel
Laurence Fanuel, Parfumeurin und Künstlerin, wurde in Belgien geboren und lebt in Grasse. Nach
ihrem Doktorat in Biotechnologie spezialisierte sie sich als Parfumeurin bei Procter&Gamble
auf die Entwicklung innovativer Homecare-Produkte. Nach Stationen in unterschiedlichen grossen
Parfumhäusern gründete sie ihre eigene Firma Ino-Sens in Grasse. Zu ihren Arbeiten gehören die olfaktive
Bespielung mehrerer internationaler Kongresse, die Zusammenarbeit mit Sterneköchen und Künstlern
oder die Beduftung der Kathedrale von Grasse.

Bibi Bigler
Bibi Bigler ist freischaffende Parfumeurin und Inhaberin der Parfum Bar in Aathal-Seegräben, KT. ZH.
Sie hat die Parfumschule von Givaudan-Roure in Grasse besucht. Bibi Bigler schätzt den direkten und
persönlichen Kontakt zu ihren Kunden. Sie möchte ein Parfum nicht nur zu verkaufen, sondern auch
seine Geschichte mitliefern.

Jean-Claude Richard
Jean-Claude Richard ist Mitgründer von Farfalla. Er kam in Uri zur Welt und lebt heute im
Kanton Zürich. Durch seine Tätigkeit als Organisator von Abenteuerreisen entdeckte er
natürliche Aromen. Anfänglich in Heimarbeit produzierte er Kosmetikprodukte und gründete
1985 mit Freunden Farfalla, den ersten Schweizer Duftladen mit natürlichen Essenzen.
Mittlerweile ist die Marke ein wichtiger nationaler und internationaler Anbieter für
natürliche Essenzen und Kosmetik.

Andreas Wilhelm (nicht auf dem Bild)
Der Zürcher Andreas Wilhelm ist Parfumeur und Aromakünstler. Seit seiner Lehre als Chemielaborant
bei Givaudan war er von Parfums fasziniert und wurde Parfum Trainee beim Duftstoffhersteller Luzi.
Neben der Fortentwicklung seines 2004 gegründeten eigenen Unternehmens war er Hausparfumeur bei Weleda
und baute im Osten Parfumhersteller auf. 2017 lancierte er mit PERFUME.SUCKS. sein eigenes Duftlabel.
Zu seinen Kreationen zählen die Umsetzung der Yooji’s Organic Eistees oder diverse Eau de Parfums für
die Zürcher Marke Sentifique.

Festival der Düfte auf dem Schloss Wildegg – immer schön der Nase nach

Viele neugierige Nasen werden erwartet, wenn sich die Wildegg für sechs Tage in ein Duftschloss verwandelt. Kunsthistoriker Rudolf Velhagen erklärt, was es mit den besonderen Düften auf sich hat.
Es ist ein lauer Herbstnachmittag. Wir sitzen im Bistro von Schloss Wildegg, mit weiter Sicht über das Land und Blick auf den Schlosshof. Ringsum wird gearbeitet; ein paar Angestellte des Museum Aargau besprechen sich stehend, die Gärtner pflegen die prächtigen Aussenanlagen; Lehrpersonen sammeln ihre Klasse und stimmen sie auf den anstehenden Schlossbesuch ein. Dazwischen die Flaneure, die das Schloss erwandern; die Biker, die einen sicheren Parkplatz für ihr Gefährt suchen. Am Himmel dreht ein Sportflieger seine Runden. … weiter AZ, 5. Oktober 2017

Vorverkauf eröffnet!

 
EINTRITT & VORVERKAUF & RESERVATION
 
EINTRITT
Erwachsene: 19.– Fr.
Kinder und Studierende: 9.50 Fr.
Gruppen: 14.– Fr.
Schulklassen: 4.– Fr.
 
Ermässigte Eintritte zu 5.– Fr. mit
Schweizerischem Museumspass / Raiffeisen: www.museumspass.ch
Museums-PASS-Musées: www.museumspass.com
 
Gartenpass: Während des Festivals sind Gartenpässe nicht gültig
Hunde: sind im Schloss nicht erlaubt
Besuch Schlossräume: Die Duftstationen im Schloss sind leider mit dem Rollstuhl nicht zugänglich
 
VORVERKAUF & RESERVATION
 
Bestellen Sie online oder per Telefon
www.ticketino.ch, 0900 441 441 (CHF 1.00/Min.)
Eine beschränkte Anzahl Eintrittskarten und Tickets für Führungen sind an der Tageskasse erhältlich.

Bestellen Sie bei jeder Postfiliale
Sie können auch persönlich an über 1.600 Verkaufsstellen in der Schweiz Ihre Tickets kaufen.
Vorverkaufsstellen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass der Eintritt bei Talks, Führungen und anderen Aktivitäten jeweils
dazugebucht werden muss und dass die Tickets an spezifische Einlasszeiten gebunden
sind (10 bis 13 Uhr, 13 bis 17 Uhr, 17 bis 20 Uhr).

Bei Fragen können Sie sich gerne an den Kundendienst des Museum Aargau wenden: museumaargau@ag.ch oder +41 (0)848 871 200.

Illustration von Lawrence Grimm