Scent Festival

Mit der erneuten Begegnung von zwei Kunstwelten führt «Scent Festival» die Konzeptidee der Ausstellung «Blumen für die Kunst» weiter, welche 2014 im Aargauer Kunsthaus lanciert und aus der einer der erfolgreichsten Anlässe des Museums entstand.

Das Ausstellungs- und Projektteam von «Scent Festival» macht sich zum Ziel, den Besucher in einen Dialog zwischen ausgewählten historischen Räumen oder Objekten und verschiedenen Düften eintauchen zu lassen. Sein erster Anlass findet diesen Herbst auf Schloss Wildegg statt, weitere sollen folgen.

Die Projekte von «Scent Festival» befinden sich an der Schnittstelle zwischen zwei (Kunst-)Welten; der Welt der Düfte sowie derjenigen historischer Objekte und Räumlichkeiten. Die Events verfolgen nicht nur das Ziel, durch die einmalige Kombination von visuellen und olfaktorischen Eindrücken ein aussergewöhnliches Sinneserlebnis zu schaffen, sondern gleichzeitig auch spannendes Wissen über den weltweiten Anbau von Rohstoffen, das Handwerk der Verarbeitung und die Kunst der Kreation von neuen Düften zu vermitteln.

 

vlnr Rudolf Velhagen, Angela Wettstein, Sebastian Fischenich

 
Angela Wettstein | Projektleiterin | Zürich
Angela Wettstein war von 2003 bis 2012 als Projektleiterin bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia tätig. Sie leitete die Programme «Swiss Contemporary Arts in Japan» und «Swiss Chinese Cultural Explorations». Die mehrjährigen Kulturaustausch- und Vernetzungsprogramme wurden in Japan, China und der Schweiz umgesetzt und umfassten rund 80 Projekte in den Bereichen Visuelle Kunst, Neue Medienkunst, Tanz, Theater, Literatur, Musik und Film. Angela Wettstein gehört zum Gründungsteam des Theaterhauses Gessnerallee, wo sie sich als Präsidentin des Publikumsvereins stark für die Kulturvermittlung engagierte. Sie ist Initiantin von FLOWERS TO ARTS und Mitgründerin von «Scent Festival».

 
Dr. phil. Rudolf Velhagen | Kunsthistoriker und Kurator | Zürich
Rudolf Velhagen promovierte 1998 an der Universität Basel in älterer Kunstgeschichte. Von 1990 bis 1995 war er wissenschaftlicher Assistent im Kupferstichkabinett des Kunstmuseum Basel. 1995 – 2000 verbrachte er in Paris, wo er als wissenschaftlicher Assistent im Centre Georges Pompidou und als Dozent an der Ecole du Louvre tätig war. Zurück in der Schweiz leitete er von 2000 bis 2005 die Abteilung Visuelle Künste der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. 2005 wurde er zum Direktor des Museums Langmatt in Baden ernannt. Seit November 2012 ist er Leiter der Historischen Sammlung des Museum Aargau auf Schloss Lenzburg. Seit 2009 ist er als Kurator für das Museum Eduard Spörri in Wettingen tätig, seit 2013 leitet er zudem die Galerie im Gluri Suter Huus in Wettingen. Er ist Mitgründer von FLOWERS TO ARTS, der erfolgreichen Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus und Mitgründer von «Scent Festival».

 
Sebastian Fischenich | Köln und Zürich
Nach seinem Mode- und Produktdesignstudium in Berlin und Utrecht arbeitete der gebürtige Kölner für renommierte Parfummarken und Dufthersteller. 2003 kam Fischenich als Kreativdirektor zur Bel Epok in Köln. 2008 gründete er gemeinsam mit Tobias Müksch die Parfummarke Humiecki & Graef mit Zweitsitz in Zürich. Für die olfaktorische Umsetzung ihrer Ideen konnten Fischenich und Müksch niemand Christophe Laudamiel gewinnen. Laudamiel gilt als eine der visionärsten Nasen in der Branche und als Enfant Terrible im Bereich der zeitgenössischen Parfumeurskunst. Humiecki & Graef schaffen so den Spagat zwischen Avantgarde und traditioneller handwerklicher Parfumeurskunst. Sebastian Fischenich ist Mitbegründer des «Scent Festival».
 

Bettina Uhlmann | Stage Coach Kulturmanagement | Zürich
Die Publizistin Bettina Uhlmann gründete 1999 die Kultur-Agentur «Stage Coach», die sie bis heute leitet. Die Agentur hat die Geschäftsleitung des Zurich Jazz Orchestra inne, einer 18 Mann starken Bigband, organisiert Tourneen, Konzerte und CD-Produktionen und übernimmt ganze Produktionsleitungen oder Festivals. Daneben betreut Bettina Uhlmann immer wieder auf Mandatsbasis Kulturprojekte wie die Japan- und China-Länderprogramme und Austauschprojekte mit Kairo oder NRW der Pro Helvetia, die Pfingstkonzerte und Festival Classics in der Zürcher Tonhalle, die Reihe «Audi classical experience», Produktionen im Theater Rigiblick oder die Geschäftsleitung des 5. Internationalen Kirchenmusikkongresses. Seit über sechs Jahren gibt Bettina Uhlmann ihr Wissen im Rahmen von Referaten am Business-Kurs der ZHdK für Jazz/Pop und seit 2016 auch an der Musikschule des Konservatoriums Zürich MKZ im Pre-College-Kurs für Projektmanagement weiter. Neben ihrer Arbeit für die Kultur ist Bettina Uhlmann in der Politik, als Präsidentin eines Stadtzürcher Quartiervereins, im Vorstand des Schweizerischen Heimatwerks und im Stiftungsrat des Miller’s Studio tätig.